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Wir sind die Bildungsagentur J&K – ein Think-and-Do-Tank für zeitgemäßes Lernen.

Wir entwickeln Konzepte, Veranstaltungen, Materialien und Netzwerke für Lernen, in dem aktive Lernende und digitale Medien selbstverständlich sind.

Was uns gerade beschäftigt:

UNESCO-Weltbildungsbericht 2026: Zugang und Chancengerechtigkeit

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Die deutsche Kurzfassung des UNESCO-Weltbildungsberichts 2026 ist erschienen.

Cover der deutschen Kurzfassung des UNESCO-Weltbildungsberichts 2026 „Zugang und Chancengerechtigkeit“ mit zwei Kindern in Schuluniform und mit Rucksäcken.
Die deutsche Kurzfassung des UNESCO-Weltbildungsberichts 2026 „Zugang und Chancengerechtigkeit“, übersetzt von Jöran Muuß-Merholz.

Jöran Muuß-Merholz hat den Bericht mit dem Titel „Zugang und Chancengerechtigkeit“ ins Deutsche übersetzt.

Was Pippi Langstrumpf mit Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz zu tun hat

Jörans Kolumne aus der PÄDAGOGIK

Foto: Pascal Fieseler, Agentur J&K

Als Pippi Langstrumpf eines Tages in die Villa Kunterbunt einzieht, sorgt sie für Unruhe in der beschaulichen Kleinstadt. Pippi verfügt nicht nur über übermenschliche Kräfte und erhebliche finanzielle Mittel. Vor allem macht sie die Dinge anders, als sie bisher gemacht wurden.

Smartphone-Sucht*

Jörans Kolumne aus der PÄDAGOGIK

Foto: Pascal Fieseler, Agentur J&K

Die Smartphone-Sucht ist eine unmäßige Begierde, seinen eigenen untätigen Geist mit den Einbildungen und Vorstellungen Anderer aus deren Inhalten vorübergehend zu vergnügen. Man schaut aufs Smartphone, nicht um sich mit Kenntnissen zu bereichern, sondern nur um aufs Smartphone zu schauen, man liest das Wahre und Falsche prüfungslos durcheinander, und dies lediglich mit Neugier ohne eigentliche Wissbegier.

„KI verstehen. Zukunft gestalten.“ – über 30 Module zu KI in der Schule.

Fortbildung für Lehrkräfte mit frei verfügbaren und anpassbaren Materialien

Zeichnung einer Straße, die entlang der KI-Module verläuft.

Für das NLQ Niedersachsen haben wir über 30 Lernmodule zu Künstlicher Intelligenz entwickelt, die jetzt im Rahmen von „KI verstehen. Zukunft gestalten.“ im Bildungsportal Niedersachsen verfügbar sind. Die kostenfreien Selbstlernkurse richten sich an Lehrkräfte, Schulleitungen und Mitarbeitende der Bildungsadministration.

Sollten Kinder in Schulen „arbeiten“?

Jörans Kolumne aus der PÄDAGOGIK

Foto: Pascal Fieseler, Agentur J&K

Ich arbeite nicht in einer Schule. Ich bin nur gelegentlich dort zu Gast. Man könnte in meinem Fall also sagen: „Ich besuche eine Schule.“ Allerdings verbinden wir die Formulierung vom „SchulBESUCH“ in erster Linie mit den Schüler:innen, die Tag für Tag, Jahr für Jahr in der Schule sind. (Ist es nicht kurios, dass wir dann sagen, dass Kinder und Jugendliche die Schule „besuchen“? Sind sie nur zu Besuch gekommen – und nicht, um zu bleiben? Sollten Schüler:innen nicht vielmehr in der Schule „zuhause“ sein?)

Zurück zum Ausgangspunkt: Ich bin also häufig in Schulen zu Gast. Weil ich Schulpraxis immer nur kurz, dafür aber an verschiedenen Orten erlebt, werde ich manchmal gefragt: „Was macht für Dich eine gute Schule aus, woran erkennst Du die?“ Die seriöse Antwort lautet natürlich: „Ich sollte mich hüten, alleine aufgrund von anekdotischen Momentaufnahmen ein Urteil zu fällen.“ Das wäre an dieser Stelle aber langweilig, daher möchte ich eine Antwort ergänzen, die klein, fein, oberflächlich, subjektiv und unwissenschaftlich ist.

Eine Kultur des Teilens braucht ein Handwerk des Teilens

Jörans Kolumne aus der PÄDAGOGIK

Foto: Pascal Fieseler, Agentur J&K

In den letzten Jahren ist immer häufiger die Rede von einer „Kultur des Teilens“. Das klingt erst einmal vielversprechend. Nicht zuletzt durch die digitale Vernetzung haben wir großartige Möglichkeiten dafür. In der digitalen Welt ist es ja so wie bei Ideen – und ganz anders als bei Kuchen. Wenn ich einen Kuchen mit anderen teile, bleibt weniger für mich. Aber wenn ich Ideen, Konzepte oder digitale Materialien teile, habe ich dadurch kein bisschen weniger. Ich kann sogar davon profitieren, dass andere meine Arbeiten weiterentwickeln.

Nicht jede:r muss alles können: OER braucht Struktur

Die Entwicklung von Open Educational Resources (OER) ist neben dem normalen Lehrbetrieb kaum zu schaffen. Der Schlüssel liegt in der Arbeitsteilung. Lehrende müssen nicht zu Medienprofis werden. Wenn jede:r das macht, was sie oder er am besten kann, entstehen OER, die wirklich funktionieren. So zeigt Bildungsexperte Jöran Muuß-Merholz auch, warum sich seit Jahren immer mehr Menschen für OER interessieren und wie aus vereinzelten Anstrengungen eine immer größere Bewegung wird. Doch wie wird Bildung eigentlich in zehn Jahren aussehen?

Bild zeigt Schild mit Aufschrift „Open all Year“.
Foto von Jöran Muuß-Merholz unter CC BY 4.0.