Zum Inhalt springen

Future Skills – eine etwas andere Definition und ein Plädoyer für ein cross-generationales Lernprojekt

Vortrag von Jöran Muuß-Merholz bei der re:publica 2025 #rp25

Was wir Erwachsenen bei „Future Skills“ falsch verstanden haben. Ein Plädoyer für ein cross-generationales Lernprojekt

Das Bild zeigt ein Standbild aus dem Video, über den dieser Beitrag berichtet: Jöran Muuß-Merholz während seines Vortrags zu Future Skills auf der republica 2025. Rechts im Bild die Präsentationsfolie.

Der Begriff „Future Skills“ ist ziemlich beliebt und ziemlich beliebig geworden.

Jöran Muuß-Merholz hat wirklich viele Konzepte zu Future Skills gelesen. Nun kann er 42 Future Skills in weniger als 1 Minute aufsagen und auch einige ernstzunehmende Konzepte vorstellen. In seinem Talk möchte er vor allem auf einen Denkfehler hinweisen, den wir Erwachsenen immer wieder machen, wenn wir über Future Skills reden: Wir verstehen die Sache mit den Generationen nicht richtig. Und entsprechend gestalten wir das Erlernen dieser Future Skills auch falsch.

Wenn Future Skills wirklich in der Zukunft für alle relevant UND etwas Neues UND bisher im Bildungssystem unterrepräsentiert sind – müssten dann nicht auch die meisten Erwachsenen diese Skills noch entwickeln? Jöran fordert: Wir müssen Future Skills als cross-generationales Lernprojekt verstehen, bei dem wir über die Generationengrenzen hinweg voneinander lernen und miteinander lernen. Und wir wissen sogar schon, wie so etwas aussehen kann!

Die von Jöran im Vortrag aufgebaute Definition lautet:

„Future Skills sind heute und morgen relevante Kompetenzen zu denen es heute an Verbreitung und Lernangeboten mangelt, die individuelle Eigenschaften betreffen, welche wir durch Lernen verändern können, und zu denen die Erwachsenen von heute ebenso Bedarf bzw. Mangel haben wie die Erwachsenen von morgen.“