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Hamburg

Digitales Mainstreaming – Prüfungsaufgaben aus Hamburg

textproduktion

Was ist „Digitales Mainstreaming“?

Ich verstehe unter „Digitales Mainstreaming“ die Idee, dass #digital nicht mehr als Sonderfall eines Bereichs gesehen wird, der von gesonderten Personen zu gesonderten Gelegenheiten behandelt wird. Ein fiktives Gegenbeispiel zum Mainstreaming: Bei der Tagung „Digital Lernen“ stellt ein „Microsoft Certified Educator“ das Thema „Digitale Arbeitsblätter erstellen“ vor. „Digitales Mainstreaming“ würde bedeuten, dass „Irgendwas mit #digital“ als Thema im Kontext von „Irgendwas“, nicht als Sonderfall „Digital“ behandelt wird. Das gilt auch für den Unterricht. Hier wäre ein (nicht fiktives) Beispiel, dass es eine gesonderte Projektwoche gibt, in der jemand von Außen in die Schule kommt, um fünf Tage lang das Thema „Recherche Online“ zu behandeln.

Personalisiertes Lernen in Blog-Projekten – Digitale Medien im Unterricht von Lisa Rosa

Lisa Rosa (Foto: Andreas Körber; Bild steht nicht unter einer freien Lizenz).
Lisa Rosa (Foto: Andreas Körber; Bild steht nicht unter einer freien Lizenz).

 Projekttag 1:  Die eigene Frage finden in der KZ-Gedenkstätte

Das große Blogprojekt in der Projektwoche der Hamburger Zwölftklässler beginnt offline, an einem physischen Ort: der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Ein Guide der Gedenkstätte hält keinen langen Vortrag, sondern übernimmt eine besondere Rolle. Sie hilft bei der Orientierung: „Wo sind wir? Was gibt es hier? Was findet man wo in der Gedenkstätte?“ und begleitet danach die Schüler als „Guide by the side“, indem sie sich auf Anfrage zur Beratung zu Verfügung hält. Denn die Schüler erkunden das Gelände selbständig nach eigenen Interessen. In kleinen Gruppen ziehen sie los und haben als Arbeitsauftrag nur: „Fotografiert alles, was Euch besonders anspricht, ob positiv oder negativ.“

Neue Veranstaltungsreihe #eduDrinksHH im betahaus Hamburg

eduDrinks (Symbolbild)
eduDrinks Hamburg (Symbolbild)

Der Lehrer und Blogger Micha Busch hat zusammen mit dem betahaus Hamburg eine neue Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen: Das Bildungs-Meetup eduDrinks Hamburg. Alle sechs bis acht Wochen können sich Menschen aus dem Bildungsbereich in Hamburg und Umgebung in informeller Atmosphäre im betahaus treffen. Zu Beginn gibt es jeweils einen kurzen (!) Input von wechselnden Referenten. Ich freue mich enorm, dass ich diese Keynote für die erste eduDrinks-Ausgabe gestalten darf. Titel: Warum Lernen im digitalen Wandel um den Faktor 3 schwieriger wird (Details unten, Anmeldung hier).

(Der folgende Artikel ist eine Übernahme aus dem Blog von Micha Busch, in dem ich (Jöran) nur die Ich-Form von Micha durch die dritte Person ersetzt habe.)

Das InklusionsCamp – eine (Un-)Konferenz zu inklusivem Lernen und inklusivem Leben

inklusionscamp 1

Am Freitag und Samstag findet in Hamburg das InklusionsCamp statt, ein BarCamp rund um das Thema Inklusion in Schule und Gesellschaft. Blanche und Melanie organisieren mit diversen Partnern, ich übernehme Moderation und Social Media (Facebook, Twitter). Die Veranstaltung mit 150 Plätzen ist bereits ausgebucht und wir freuen enorm auf zwei intensive Tage! Hier einige Überlegungen und Bilder vorab … 

Ankündigung: Das InklusionsCamp 2015

Inklusionscamp 2015

eine (Un-)Konferenz
zu inklusivem Lernen
und inklusivem Leben

Das Thema Inklusion kann derzeit als Großbaustelle Nr. 1 an Schulen in Deutschland gelten. Dort wo die Debatten gut laufen, kommt man schnell darauf: Es geht nicht nur um Fahrstühle und SonderpädagogischenFörderbedarfDiagnosen, sondern um die gesellschaftliche Idee von Inklusion im Großen und konzeptionelle Ideen im Konkreten. Was fehlt, sind Patentrezepte, Blaupausen und Anleitungen. Man blickt allerorten fragend auf Politik oder Wissenschaft. Aber auch dort müssen viele Antworten noch gefunden werden. Es gibt sie einfach noch nicht. Was aber schon da ist, sind fundierte Praxiserfahrungen und gute Vorbilder. Reinhard Kahl würde das vielleicht „die Intelligenz der pädagogischen Praxis“ nennen.

Logo zum InklusionsCamp
Das Logo zum InklusionsCamp, entworfen vom Konsorten Ralf Appelt

Wir glauben, dass genau das im Moment das „Patentrezept“ ist: Menschen zusammenbringen, um miteinander und voneinander zu lernen. Praktiker/innen und Forscher/innen, Lehrer/innen und andere Pädagog/innen, Kinder, Jugendliche und Eltern, Politiker/innen und Zivilgesellschaft. Inklusion betrifft alle und lässt sich nur gemeinsam angehen.

Deswegen veranstalten wir am 25./26. September 2015 das erste InklusionsCamp – ein BarCamp zu inklusivem Lernen und inklusivem Leben.

Unten steht die Ankündigung, kopiert von der Hompage inklusionscamp.de. Eine Facebook-Seite und einen Facebook-Event gibt es auch. (Einen Twitteraccount @InklusionsCamp auch, allerdings wird das wohl nicht unser vorderster Kanal sein.)

Die Ankündigung

Demokratieverherrlichung und Politikunverdrossenheit

Dieses Video zeigt Fotos, die J&K auf ominösem Wege zugespielt wurden. Sie dokumentieren eine extreme Form der Demokratieverherrlichung. Ein offensichtlich vollkommen politikunverdrossener Bürger hat in Hamburg zahlreiche Wahlplakate mit eigenwilligen Meinungen „ergänzt“. Bitte schauen Sie sich das an … musik: paniq (2000): unity, justice and… 

Livestream aus dem Wahllokal zur Bundestagswahl 2013 #btw13

Am Sonntag (22.9.2013) werden durften wir in einem Wahllokal in Hamburg-Mitte als Wahlhelfer arbeiten. Dabei wollen konnten wir ab 18.00 Uhr die Auszählung live per Video ins Internet übertragen und auch tagsüber mehrmals für kurze Lageberichte online gehen.

Was vorher (und nachher) geschah …

„Den wohl innovativsten Beitrag lieferte jedoch ein Hamburger Wahlhelfer-Team, das die Auszählaktivitäten im Livestream dokumentierte – im Verbund mit kurzen Kommentar- und Erklär-Videos, die im Laufe des Tages aufgenommen wurden. Dabei ist ein kompaktes Lehrstück in Sachen politischer Bildung entstanden.“ ZDF heute.de am 22.9.2013

Digitaler Wandel im Mai: 3x in Hamburg, 2x in München und 1x Online

„Zeitbombe Internet“, „Post-Privacy“, „Social Media für NPOs“ und „Politische Kommunikation 2.0“ – Im Mai 2012 moderiert Jöran gleich fünf Veranstaltungen aus dem Bereich „Irgendwas mit Internet“, zu denen die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit einlädt. Drei Abendveranstaltungen in Hamburg beschäftigen sich mit dem digitalen Wandel, alle werden live von Blanche gestreamt werden. In München gibt es zwei Tagesseminare, verbunden mit einem vierwöchigen Online-Seminar.

Die Veranstaltungen im Einzelnen: