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Hochschule

Wie lernen wir (über-)morgen? Schulen in der Schule

Teil II einer Fortsetzungsgeschichte aus dem Jahr 2041 von Jöran Muuß-Merholz

Vordenken (Buchcover)
„Wie lernen wir (über-)morgen? Ein Ausblick auf die Bildung der Zukunft“ von Jöran Muuß-Merholz ist erstmalig 2016 in dem Buch „VORDENKEN“ erschienen. Die gebundene Ausgabe umfasst 183 Seiten und zwölf Autoren. Das Buch wurde von Müller – Die lila Logistik AG herausgegeben und ist über die ISBN 978-3000533136 z.B. bei amazon erhältlich. Dies ist Teil II einer fünfteiligen Fortsetzungsgeschichte: Teil I | Teil II | Teil III | Teil IV | Teil V | komplett als PDF

Ortswechsel: Um 16.00 Uhr verlässt Elias, der Sohn von Lea Müller, die Schule. Das Gebäude der Angela-Merkel-Schule sieht noch aus wie vor 250 Jahren, als sie unter dem Namen Christianeum gegründet worden war. Aber im Inneren ist vieles kaum wiederzuerkennen. Im Rahmen von Sanierungsarbeiten wurden immer drei Klassenräume zu einem großen Bereich zusammengelegt. Nach der Abschaffung der Klassenstruktur Mitte der 20er-Jahre war das überall dort umgesetzt worden, wo der Denkmalschutz nicht wichtiger als die pädagogischen Überlegungen waren. Die Räume wirken heute mit Tischinseln und Einzelplätzen, Grünpflanzen und Teeküchen, Sofaecken und Regalen eher wie Großraumbüros. „Großlernbüros“ könnte man sagen. Andere Räume erinnern eher an eine Mischung aus Marktplatz und Forum. Hier gibt es eine kleine Bühne und Sitzgelegenheiten für gut 100 Personen.

Wie lernen wir (über-)morgen? Ein Ausblick auf die Bildung der Zukunft

Teil I einer Fortsetzungsgeschichte aus dem Jahr 2041 von Jöran Muuß-Merholz

Vordenken (Buchcover)
„Wie lernen wir (über-)morgen? Ein Ausblick auf die Bildung der Zukunft“ von Jöran Muuß-Merholz ist erstmalig 2016 in dem Buch „VORDENKEN“ erschienen. Die gebundene Ausgabe umfasst 183 Seiten und zwölf Autoren. Das Buch wurde von Müller – Die lila Logistik AG herausgegeben und ist über die ISBN 978-3000533136 z.B. bei amazon erhältlich. Dies ist Teil I einer fünfteiligen Fortsetzungsgeschichte: Teil I | Teil II | Teil III | Teil IV | Teil V | komplett als PDF

15.30 Uhr zeigt die Wanduhr, darunter das Datum: 5. März 2041. Mit Blick auf die Uhr packt Lea Müller Thermoskanne und Computer zusammen und verlässt den Lernraum, um in ihr Büro ein Stockwerk tiefer zurückzukehren. Heute Nachmittag steht noch das wöchentliche Teamtreffen aller Mitarbeiter am Standort im Kalender. Lea Müller arbeitet bei Baltic Information Connection (BIC). Die Firma war 2016 als Start-up von drei Schülern in Kiel gegründet worden. Damals gelangten die Perspektiven von Big Data und Industrie 4.0 in Deutschland ganz oben auf die Tagesordnung. Die ursprüngliche Dienstleistung von BIC bestand darin, persönliche Empfehlungen für sportliche Aktivitäten und die Bildung lokaler Trainingsgruppen miteinander zu verbinden. Mittlerweile sind die Empfehlungen des Dienstes sehr genau, weil Nutzer ihr Bewegungs- und Ernährungsverhalten automatisch erfassen lassen und zur Analyse zur Verfügung stellen. Das Unternehmen hat heute, im Jahr 2041, Niederlassungen in vier Ländern und 330 Mitarbeiter.

Was tun, wenn (Online-)Lernende lieber 10x nachfragen als 1x nachgucken? [wirres Video]

Ein wirres Video

„Das Video ist zur wirr, das können wir nicht veröffentlichen.“ Das war kurz gefasst die Rückmeldung einer Website, die sich mit dem Thema e-learning im akademischen Bereich beschäftigt. Deren Redaktion hatte mich im November 2016 um ein kurzes Videostatement gebeten, das in einem Adventskalender zu „Bildung im digitalen Zeitalter“ veröffentlicht werden sollte. Das von mir erstellte Video scheint zu sehr #lautgedacht (bzw. zu wirr gedacht) zu sein, so dass man von der Veröffentlichung abgesehen hat. (No hard feelings!)

Hier kommt das Video …

JRA040 Wie ist Deine Kritik an den Kritikern an #digitaleBildung angekommen?

Jöran ruft an bei Markus Deimann, der sich als Trojaner ins Programm der Tagung „future iii“ einschmuggelte.

Markus Deimann, Foto: Foto Krause, Lübeck
Markus Deimann, Foto von Foto Krause, Lübeck

JRA028 [Edu-BarCamps] Was ist das FernUniCamp und gibt es irgendeinen Zusammenhang zum EduCamp?

Jöran spricht mit Jana Hochberg und Markus Deimann, die in diesem Jahr zum ersten FernUniCamp eingeladen haben

Foto von Markus Deiman privat und Jana Hochberg CC BY 4.0
Foto von Markus Deiman privat und Jana Hochberg CC BY 4.0

JRA027 [Edu-BarCamps] Was ist das BarCamp Weiterbildung 4.0 und gibt es einen Zusammenhang zum EduCamp?

An der Technischen Hochschule Köln geht es um die Zukunft der (Weiter)Bildung in der digitalen Welt.

Ilona Matheis (Foto: Privat)
Ilona Matheis (Foto: Privat)

JRA015 Was ist die Blogparade „Was macht ein Hochschulstudium aus“?

Jöran ruft an bei Oliver Tacke, der zur Diskussion über die Grenzen digitaler Hochschullehre einlädt.

Oliver Tacke - Portrait mit Sonnenbrille
Oliver Tacke

Digitale Lehre? Die Lernenden müssen beieinander sein. Für die Lehrenden reicht der Computer.

Vier glückliche Studierende sitzen im Grünen
Studierende bei Minerva (Screenshot aus dem Minerva-Werbe-Video)

Die Lehre lässt sich gut virtualisieren. Aber die Lernenden müssen möglichst intensiv beieinander sein. Und auch die Wahl des Ortes, an dem sie zusammenkommen, ist wichtig. Diese Grundaussage „Residential Experience“ im Konzept von Minerva beschäftigt und beeindruckt mich.

Das Start Up Minerva ist vor drei Jahren angetreten, um eine der besten Hochschulen der USA zu werden. Die Lehrenden und ihre Studierenden sehen sich ausschließlich online. Aber die Lernenden müssen sich ständig sehen – sie müssen sogar zusammen wohnen. Dafür wollte Minerva in Berlin, Buenos Aires, Seoul, Bangalore, Istanbul and London Wohnheime mieten, zwischen denen die Studierenden wechseln.